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HOFwerkHof", Werkhof, Ilanz
4. Rang
Aufgabenstellung:
Ausarbeitung eines
Entwurfes für die notwendigen Gebäude und
Anlagen des Bezirktiefbauamtes 6, der Aussenstelle des
Strassenverkehrsamtes und der Büros der regionalen
Forstverwaltung mit einer geeigneten und zweckmässigen
Anordnung der verschiedenen Bereiche, optimal funktionierenden
Betriebsabläufen, sowie gut auffindbaren Publikumsbereichen,
welche eine unkomplizierte Kontaktaufnahme ermöglichen.
Das Personal sollte im technischen wie auch im administrativen
Bereich gute Arbeitsbedingungen vorfinden. Der ortsbaulichen
Einordnung, den konstruktiven und architektonisch Entwurfskomponenten
sowie einer ökonomischen Landbeanspruchung war
unter Berücksichtigung von energierelevanten Gesichtspunkten
besonders Rechnung zu tragen.
Als wesentliche Aufgabenstellung zu betrachten war das
Ziel, ein in Erstellung und Betrieb kostengünstiges
Projekt mit möglichst niedrigem Energieverbrauch
und von hoher architektonischer Qualität zu planen.
Jurybericht:
Das Projekt zeigt eine überzeugende Lösung
in der ortsbaulichen Situation. Die winkelartige Bebauung
des neuen Werkhofes schliesst sich zur Erschliessungsstrasse
ab und öffnet sich zum Hangfuss. Dieses bauliche
Konzept ergibt ein gutes Verhältnis zwischen dem
Werkhofgelände und dem natürlichen Aussenraum.
Im Gegensatz zu dieser Öffnung schliesst sich der
Werkhof auf den drei Seiten mit baulichen Massnahmen
zur Nachbarschaft ab. So wird die Umzäunung der
Anlage auf selbstverständliche Art bewerkstelligt.Entsprechend
der ortsbaulichen Qualität des Projektes, wird
auf die topografische Lage reagiert.
Die Höhenlage des Baukörpers ist so gelegt,
dass mit minimalen Eingriffen in den bestehenden Geländeverlauf
reagiert werden kann. Grosse Geländeaufschüttungen
und schwierige Fundationen können vermieden werden.Dieser
geschickte Umgang mit dem Gelände ermöglicht
gut proportionierte Baukörper die entsprechend
ihrer Funktion architektonisch formuliert sind. Die
Komposition dieser baulichen Einzelteile ist ansprechend.Die
architektonische Durchbildung der Werkhofhalle zeigt
die Kombination von Massivbau der Umfassungsmauer und
der Holzkonstruktion im Dachbereich. Dabei entsteht
eine gute räumliche Stimmung.Der Verwaltungstrakt
ist als Zweibünder konzipiert und steht in betrieblich
guter Beziehung zum Werkhofplatz.
Die geforderten 36 PP werden um 5 PP unterschritten.Das
konstruktive und energetische Konzept hat gut nachvollziehbare
Ansätze. Dabei ist die Trennung der Baukörper
bezüglich der Funktionen und des daraus resultierenden
Energiebedarfs gut gelöst. Die Tageslichtnutzung
im Bereich der Werkhalle ist vorteilhaft eingesetzt,
übergeordnet lässt das äusserst kompakte
Gebäudevolumen vorteilhafte Werte in Bezug auf
Bauwirtschaftlichkeit und Energiebedarf erwarten.Das
Erschliessungskonzept des Werkhofareals ist gut gelöst.Gesamthaft
überzeugt dieses Projekt in ortsbaulicher und architektonischer
Hinsicht in gutem Masse und stellt für die geforderte
Aufgabe einen wertvollen Beitrag dar.
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